Hier erfährst du, wie du Assoziation für deinen Vortrag perfekt einsetzen kannst !

 

Kopfkino bei einer Assoziation

Worte haben keine Energie, solange sie kein Bild auslösen.

Virginia Satir

 

 

An was denkst du, wenn ich dich an deinen letzten Urlaub erinnere. Denk an die schönen Momente !! Dann kommt bestimmt ein Bild in dir hoch und folgendes sprüht sofort aus deinem Gehirn und erzeugt Begeisterung in deinen Mundwinkeln:

 

  • schöner Strand
  • tolles Abendessen beim Sonnenuntergang
  • tolle Sehenswürdigkeiten
  • kuschelige Stunden zu zweit

 

Weißt du, was ich gerade mit dir gemacht habe? Eine Assoziation mit einem Ereignis, mit denen du gute Erinnerung hattest. Bestimmt hast du mehrere solcher schönen Erinnerungen in deinem Kopf, die dir Freude bringen.

Das war erst mal nur ein Gedankenspiel, um dir zu zeigen, auf was ich hinaus möchte. Auf das Gedankenbild in deinen Kopf und somit auf den Begriff Assoziation. Das beschreibe ich dir jetzt ausführlich.

 

Assoziation Was ist das

 

Wie du schon gerade bemerkt hast, habe ich dich auf eine Reise geführt durch deinen letzten Urlaub. Das kann ich mit vielen anderen Erinnerungen aus deinem Kopf wiederholen. Wir haben alle so viel schöne Dinge, an die wir uns gerne erinnern. Der Begriff Assoziation beschreibt genau diese schönen Erinnerungen mit deinem Kopf. Ich versuche mit einem bestimmten Beispiel (in diesem Fall deinen Urlaub) ein paar Gedanken in Bilder zu verwandeln.

Bei mir ist es genauso. Ich denke an Milchreis und denke an meine schöne Kindheit, zu Hause und den schönen warmen Reis, der dann auf der Zunge sich verteilt. Genau dieses Bild habe ich, wenn ich an etwas denken muss.

Genau diese Assoziation verbinde ich damit.

 

Milchreis – Kindheit

oder wie in dem vorigen Beispiel mit dem

Urlaub – Strand.

 

Dies will ich so erreichen. Ich möchte, das du dir eine Brücke baust. Ich möchte , das du etwas in Verbindung bringst, indem ich einfach ein paar Wörter in den Raum schmeiße. Daraus kann ich dich besser erreichen und auch dich in einen Zustand bringen wo du gut oder schlecht gelaunt bist.

Ich kann allein mit einem Wort (Urlaub, Palmen, Vortrag) einen Gedanken in deinen Kopf freischalten, wo du sofort ein Bild davon hast.

 

Wofür kann ich Assoziation  verwenden

1. Tipp Assoziation vor einem Vortrag zum Üben !

 

Wie ich dir gerade schon erzählt habe, kannst du damit mentale Bilder erzeugen und dir damit etwas vorstellen. Also ist mein 1. Tipp

Du hast so viele Gedanken im Kopf, die du gerade nicht brauchst. So viele Gedanken, die manchmal hochkommen und du gerade sehr hinderlich sind im Leben. Also probiere es doch einfach mal, vor einem Vortrag dir innerlich ein paar Passagen von deinem Vortrag in deinem Kopf visuell vorzustellen. Also gehst du deinen Vortrag in deinem Kopf durch und versuchst dir dadurch schon mal Gedanklich Brücken zu bauen und dir  mentale Bilder vorzustellen.

 

  • an was denkst du, bei einem Eismann!
  • was denkst du, wenn du Shopping nachdenkst!

 

Sofort kommt dir ein oder mehrere Gedanken hoch. Also versuche auch einige Textpassagen von deinem Vortrag in mentale Bilder zu verwandeln und dadurch es dir leichter zu merken.

Bei deiner freien Rede wirst du dann deinen Gedanken freien Lauf lassen und reden wie ein Wasserfall, weil du direkte Bilder vor Augen hast. Du hast verschiedene Bilder im Kopf, die du dann bei deinem Vortrag einfach abspielen kannst und frei heraus erzählen kannst.

Dein Vortrag könnte sich zum Beispiel über  Selbstbewusstsein handeln, vor einer großen Menschenmenge. Also hast du folgende Assoziationen (Gedanken) im Kopf, die du der Reihe nach ablaufen lässt und somit gut vorbereitet bist:

 

  • (Vergangenheit, wie es damals war ) Wo ich noch nicht so Selbstbewusst war
  • (Gegenwart) Ich kann schon folgende Dinge anpacken und bin mutiger geworden
  • (Zukunft) Keine Angst mehr vor irgendwelchen Dingen. Mir kann keiner mehr etwas antun

 

In all den Dingen in deinen Vortrag, hast du eine Vision und kannst sie so vortragen, wie du es dir wünscht und vorstellst.

 

2. Tipp Die Assoziation beim Publikum

 

Genauso wichtig ist es, auch das Publikum in deine Gedanken mit einzubeziehen. Wie ich dir in dem 1. Tipp schon beschrieben habe, wie du dich selber darauf vorbereiten kannst, musst du es auch dem Publikum präsentieren. Eine Vision ist immer so gut, bis es andere auch sehen können. Also ist dein Ziel, genau das gleiche auch dem Publikum verständlich zu machen.

Genau du hast eine schöne Idee oder eine tolle Präsentation. Also versuche es dem Publikum auch schmackhaft zu machen. Zeige ihnen mit Gestik und deinen Worten, was du dir gerade vorstellst und damit kannst du auch Bilder in den Köpfen erzeugen.

 

“Ich war damals sehr Ängstlich und traurig. Immer habe ich mich nicht getraut, etwas zu sagen. Immer wieder war ich der letzte in meiner Klasse, der mitspielen durfte. Ich habe mich nie getraut, meine Meinung zu sagen….. Heute stehe ich aufrecht da, wie ein Felsen in der Brandung. Ich kann frei meine Meinung äußern und kann dadurch auch Frauen besser ansprechen… Sie wollen doch bestimmt auch dahin, wo ich hinmöchte. Zu einem der gefragtesten Menschen in ganz Deutschland, denn alle beneiden und auf denn alle neidisch schauen. Denjenigen, der sich alles traut. (Dazu immer die Hände mit benutzen und zeigen, wie man es von klein bis groß geschafft hat. Und auch, wo man hinmöchte und dazu Wörter betonen)”

 

Dadurch erzeugst du auch beim Publikum und deinen Mitmenschen sehr viele Emotionen im Kopf, wie du dich hoch gekämpft hattest. Das ist dann eine Assoziation (Gedankenbrücke zwischen Wörtern und Gedanken) wo sich dann alle mental vorstellen können. Damit kannst du einen hervorragenden Vortrag abliefern.

 

Warum soll ich Assoziation erzeugen ?

Wieso Weshalb Warum Assoziation

 

Ein paar Fragen bekomme ich, ob ich auch noch ein paar Beispiele bringen kann, wie es besser funktioniert. Dazu gebe ich gerne noch ein paar Tipps, weil sich viele schwer tun:

Die erste Frage ist natürlich immer:

 

Warum möchtest du dein Publikum Überzeugen.

 

Die Frage klingt erst mal komisch, hat aber einen bestimmten Hintergrund. Die Frage “Wie Überzeuge ich das Publikum von meinem Bild” ist komplett falsch formuliert. Ich weiß, was du möchtest. Aber du selber, solltest dir immer die Frage stellen.

 

Warum möchte ich gerade das Publikum überzeugen von meinem Gedanken ?

Ob es eine bessere Welt ist oder ein anders gutes Thema.

 

Immer solltest du dich selber fragen. “Warum möchte ich das Publikum Überzeugen”. Die Antwort ist relativ einfach und simpel. Weil du eine Vision hast. Du hast einen Traum. Du möchtest etwas verbessern und hast einen Plan im Kopf. Wenn du keinen Plan hast, wie es funktionieren soll, wie möchtest du dann andere Überzeugen können. Das schaffst du nur, wenn du einen genauen Plan hast, wie es funktionieren soll und warum du es genau so haben möchtest.

Es gibt so viele tausende Menschen, die wollen eine Brücke bauen und Leute überzeugen. Aber immer wieder stoßen sie an ihre Grenzen, weil sie in Gedanken nicht voll beim Thema sind. Deshalb musst du eine klare Vision von deiner Idee haben.

 

  • Ob es die komplette Freiheit ist oder die Klimaerwärmung. Du musst genau die eine Version haben, wie es funktioniert, ohne wenn und aber.

 

Dadurch gibst du eine volle Power in das Gehirn von den Leuten. Die müssen genau wissen, wovon du sprichst und welche was du vor hast.

 

Also merke dir: Die Bilder sind sehr wichtig im Umgang mit der Sprache und können Emotionen herbeiführen.

 

 

Wenn du noch weitere Fragen hast, kannst du mich gerne anschreiben oder dir meine weiteren Beiträge anschauen oder gleich meinen Kurs kaufen.

Ich wünsche dir bestmöglichen Erfolg. Mit kommunikativen Grüßen.

Dein Stephan Pinkwart

Sarkasmus   Rhetorik    Polemik      Schlagfertig sein

Stephan ist Coach aus Leidenschaft, Gründer des Blogs Rhetorik lernen. Er zeigt dir, wie du Selbstbewusstsein massiv aufbauen kannst, schlagfertig wirst und alles erreichen kannst im Leben. Er verfolgt die Ansicht das es jeder schaffen kann, sein Leben so aufzubauen wie es sich jeder erträumen kann. Nur mit der richtigen Rhetorik und einer guten Argumentation. Mit den Praxiserfahrungen und Methoden, die er sich über Jahre antrainiert hat, motiviert er andere besser zu werden und ihre Angst zu überwinden. Unter seiner Webseite gibt es noch weitere Tipps, um perfekt seine Rhetorik zu lernen, unter www.rhetorik-lernen.net

Stephan Pinkwart
 

Stephan ist Coach aus Leidenschaft, Gründer des Blogs Rhetorik lernen. Er zeigt dir, wie du Selbstbewusstsein massiv aufbauen kannst, schlagfertig wirst und alles erreichen kannst im Leben. Er verfolgt die Ansicht das es jeder schaffen kann, sein Leben so aufzubauen wie es sich jeder erträumen kann. Nur mit der richtigen Rhetorik und einer guten Argumentation. Mit den Praxiserfahrungen und Methoden, die er sich über Jahre antrainiert hat, motiviert er andere besser zu werden und ihre Angst zu überwinden. Unter seiner Webseite gibt es noch weitere Tipps, um perfekt seine Rhetorik zu lernen, unter www.rhetorik-lernen.net

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